Freitag, 2. März 2012

Unsere Kinder

Georg arbeitet hauptsächlich im Casa San Matias (Special Needs House) wo er mit den Kinder isst und Therapien macht. Im Haus gibt es 9 Kinder mit unterschiedlichen Ansprüchen die 24 h Betreuung benötigen.



Nebenbei beschäftigt er sich noch mit den Jugendlichen Burschen aus Casa San Antonio.



Irene ist neben den Therapien mit den Schulkindern noch im Casa Santa Rosa beschäftigt. Hier leben 20 Mädels von 8 - 13 Jahren. Die Mahlzeiten werden gemeinsam verbracht, sowie die Abendstunden (spielen, quatschen, Film schauen...)


Tía Doris mit den Mädls im Schlafzimmer, wo im "Kleiderkasten" immer strikte Ordnung herrschen muss!

Sie lieben es, sich zu frisieren und vergreifen sich auch manchmal an Irene`s Haaren...


Aber am liebsten mögen wir sie unfrisiert ;-)
Sie lieben es auch fotografiert zu werden und werfen sich sofort in Pose!

Margarita (eine der jüngsten im Haus)

Unsere Arbeit(en) bis jetzt!

Wir kamen in einer stressigen Zeit ins Kinderdorf, da am 17. Februar ein großes Internationales Meeting von NPH stattfand. Weiters gab es noch einen Godparents Day, einen Besuchertag für Italiener und eine Hochzeit (alles innerhalb einer Woche) und Independence Day. Es standen also viele Vorbereitungen für uns und für die Kinder an.

Zum Beispiel:

Malen (von Schildern und Landkarten für die einzelnen Häuser)

Proben (auf der ganz neuen Bühne des Multi-Uso Gebäude (Veranstaltungsgebäude))

Putzen der Häuser und der Straßen (die Kinder müssen im Haushalt immer kräftig mithelfen)

Basteln (40 Center Pieces als Tischschmuck für die Gala, eine besch..eidene Arbeit von mehren Stunden zu Dritt)


Und so wurde gefeiert:

Valentinstag mit rhythmischen Klängen, Popscherlwackeln am Basketballplatz, Spielen und Schminken

Hochzeit einer NPH unterstützenden Familie, alle Kinder wurden eingeladen mit zu feiern und den Abend mitzugestalten, unsere Aufgabe war es, den Park mit Kerzen zu schmücken (über 300 Stück)

Italian Visitor Day (am 13. Februar) mit Spielen als Nachmittagsprogramm

Internationales Meeting (am 17. Februar, Waving Flags ist ein wirklich schwieriges Lied für dominikanische Jugendliche (die englische Aussprache))

Endlich war es dann so weit: die Gala konnte beginnen (in einem 5 Sterne Hotel, wo Großsponsoren zusammentrafen) und wir mitten drinnen!


Dia de la Independencia (am 27. Februar) - mit "March-Competition" unserer älteren Schüler
und
Karneval für alle anderen (hier im Haus San Matias -"Special Needs House")

Ein Rundgang durch NPH Dom. Rep.


Das Gelände ist eigentlich ziemlich groß, es hat einen Park, Gemüsegarten, Fußball und Baseballfeld, Weide für Kühe und Schafe usw...

Damit ihr einen Eindruck bekommt, wo und wie wir leben, ein paar Fotos:

Volunteerhaus

Casa San Matias (eines von insgesammt 12 Kinderhäusern, darin leben 9 – 20 Kinder plus Tias)

Schule

...und der dazupassende Schulbus

Therapieraum (vor unserem Putz)

Kirche

Basketballplatz

Freitag, 3. Februar 2012

Safari auf Dominikanisch!

An unserem ersten Wochenende machten wir eine Exkursion ins Landesinnere, wo wir gemeinsam mit vielen Österreichern und ein paar deutschen Landsleuten in einem Truck befördert wurden. Wir durften vorne beim Fahrer (Ignazius) sitzen und unsere Spanischkenntnisse erproben, was uns zum Teil schon sehr gut gelang!

Die Straßen waren teilweise in einem, ...naja, sagen wir mal nicht so guten Zustand, aber wir kamen trotzdem schnell voran, außer als uns ein Truck mit Zuckerrohrladung die Vorfahrt nahm!

Es ging zu einem Markt, zu einer Farm, wo Kakao, Kaffee und Früchte angebaut werden. Viele Produkte wurden uns angeboten und vorgestellt.

Dann ging es zu einem Hahnenkampf, welchen wir nicht photographisch darstellen wollen, da zum einen Kinder und zum anderen Vegetarier mitlesen. Es hat uns auch nicht gefallen!

Wir waren dann noch bei einem Wasserfall baden und waren anschließend essen!

Wir bekamen Sancocho, ein Eintopf mit allen Fleisch- und Gemüsesorten der Dominikanischen Republik.

Sehr gut für gewöhnlich!

Ansonsten kann man auch auf der Straße essen, z.B. von einem selbstgebauten Grill.

Ist auch empfehlenswert!


So jetzt geht es wieder weiter nach San Pedro de Macoris, wo wir nun eine Zeit lang bleiben werden!

Bis bald und Gruesse an alle!

Casa Goethe – Spanischunterricht Teil 2

Spanischunterricht kann wirklich anstrengend sein! Das zeigte uns Victoria, unsere Lehrerin, welche uns neben verbalen und grammatikalischen Regeln auch das Dominikanische Leben näherbrachte.

Victoria, eine Einheimische mit viel Temperament, 2 Kindern und Patriotin!
Insgesamt blieben wir 2 Wochen in Santo Domingo und hatten wochentags täglich 6 Stunden Unterricht. Danach fuhren wir meistens müde mit dem Guagua nach Hause und gingen abends noch mal aus.

Hier mit ein paar unserer Kollegen bei Adrian Tropical, einem einheimischen Restaurant, bei welchem man ausgezeichnet essen kann.

2x gingen wir auch in den Tanzunterricht (Salsa). Der Unterricht ist deutlich flotter als bei uns und uns rauchten danach nicht nur die Fuesse, sondern auch der Kopf!
@ Andreas: Ja, ich hab es wieder probiert :-) und die Formation war keine Hilfe!!!

Unsere Gastfamilie: Gloria und ihr Mann, der sichs auf Blondinen steht (Georg hat noch mal Glück gehabt ;-))

2 Wochen Santo Domingo

Buenas Tardes!

So jetzt sind wir in Santo Domingo, die Hauptstadt der Dominikanischen Republik mit ca. 2,2 Millionen Einwohner und Christoph Kolumbus erste Ausstiegsstelle in der neuen Welt.

Die Stadt unterreilt sich in verschieden Zonen, wobei die Zona Colonial zu den ältesten zählt. Früher war hier eine Festung in welcher die Spanier ihr Unwesen trieben.

Dort wohnen wir auch und haben somit in unmittelbarer Nähe historische Plätze bzw. Statuen:

Diese Statue zeigt Cristóbal Colón (Christopher Kolumbus), welcher nach unseren Berechnung wahrscheinlich Richtung Spanien zeigt.

Dahinter befindet sich die älteste Kathedrale in amerikanischen Raum und verdient somit besonderen Respekt.

In diesem „Käfig“ wohnen wir bei Gloria, ihrem Mann und ihrem Sohn, wo wir täglich dominikanische Spezialitäten (Sancocho, Tostones, Empanadas,...) bekommen. Alle Häuser sehen von außen circa so aus....

Aber das ist ja wie ihr bereits schon wisst nicht weiter schlimm, da sich sowieso alles auf der Straße abspielt (wie wieder einmal beim Domino).

Santo Domingo (Zona Colonial) von einer Erhebung!

Wie schauen die Straßen aus? So....

Mit Löchern, die Autos ...


...fahrend aber niemals pickerltauglich, und wir ...

...fahren natürlich mit!

Das Problem mit dem Müll im Haushalt besteht nicht,...

Da alles auf der Straße angesammelt wird und wenn es dort keinen Platz mehr gibt, ...

...gibt es ja noch das Meer!

Trotzdem gibt es wunderbare Plätze in Santo Domingo, wo man das Meer und den Strand in vollen Zügen genießen kann.

Dienstag, 24. Januar 2012

Santo Domingo - Spanisch fuer Anfaenger

Wir sind gut mit dem Bus in Santo Domingo angekommen (ca. 4 Stunden Fahrt).
Hier leben ca. 2,2 Millionen Menschen. Wir wohnen bei Gloria und ihrer Familie fuer die naechsten 2 Wochen. Sie kocht uns einheimische Spezialitaeten und redet mit uns (versuchen es auch, aber die Einheimischen reden sehr schlampig, so dass wir nur Bruchteile verstehen).

Wir besuchen wieder eine Sprachschule, wobei diesmal ein strengeres Klima herrscht als wie bis zuletzt, ja, jetzt lernen wir Spanisch, aber so richtig! Die Schule ist deutlich kleiner als in Sosua und wir werden ab naechster Woche einen Tanzkurs besuchen, wo wir die Hueften schwingen werden!

Das Wetter ist nun immer sehr sonnig. Gestern gab es auch ein Erdbeben (RS 5,4) im Nordosten der Insel, aber wir haben es nicht mit bekommen!

Das Guagua fahren macht auch wieder Spass und die Busse werden immer rostiger und verbeulter!

Fotos folgen beim naechsten Eintrag!

LG Eure Irene und Euer Georg